Musiktherapie Settings - Für wen?

Die tiefenpsychologisch fundierte Musiktherapie als psychotherapeutisches Verfahren bietet neben dem Gespräch die Möglichkeit zu non-verbalem Ausdruck und Interaktion.

Sie hilft, sich selbst wahrzunehmen und zu neuem Selbst-Bewusstsein zu gelangen.

Primär behandele ich erwachsene Menschen ab 16 Jahren.

Aktive Musiktherapie im Einzel- oder im Gruppensetting

Das gemeinsame Spiel auf bekannten und unbekannten Instrumenten. Wir experimentieren mit Klängen, erfinden Ungehörtes.

„Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist“
(Viktor Hugo)
„Musik macht das Herz weich. Ganz still und ohne Gewalt macht sie die Türen zur Seele auf“ (Sophie Scholl)

Im Spielraum freier Improvisationen zeigen sich unbewusste, biografisch geprägte Muster des Selbst- und Beziehungserlebens, werden schrittweise wahrgenommen, ausgesprochen und verstanden. Dadurch können neue, gesündere Wege der Selbst- und Beziehungsregulation spielerisch erprobt werden.

In geschützter und vertrauensvoller Atmosphäre arbeiten wir intensiv und gezielt Ihren Themen.

Eine Einzeltherapie ist dann sinnvoll, wenn Sie ihre psychischen Belastungen nicht alleine bewältigen können und motiviert sind, etwas verändern zu wollen.

Foto: Privat

Rezeptive Musiktherapie
– die Klangliege

„Touch the sound“

Die Schwingungen und Vibrationen der Klangliegenbehandlung bringen wieder in Schwung, wirken sich unmittelbar und entspannend auf den Körper aus, wodurch sich sowohl somatische als auch psychische Symptome lindern können.

 

Foto: Karin Gerdes

Gruppenmusiktherapie

Sich in der Gruppe auszutauschen und zu erleben, dass andere Menschen ganz ähnliche Probleme haben, wirkt oft erleichternd. Eigene Ge­fühle und Bedürfnisse bewusst wahrzunehmen und auszudrücken und der Austausch über die Erfahrungen, die sich beim gemeinsamen Musizieren einstellen, stehen im Mittelpunkt der Gruppen-Musiktherapie.

Beim gemeinsamen Musizieren können Muster in der Beziehungsgestaltung erfahrbar und im anschliessenden Gespräch gemeinsam erforscht und unter Berücksichtigung der eigenen Biographie besser verstanden werden. Innerhalb der Gruppe können Sie sich gegenseitig stärken und in achtsamer und mitfühlender Atmosphäre neue Beziehungserfahrungen machen. Eigene Begrenzungen lassen sich dadurch besser überwinden, neue Verhaltensweisen können spielerisch erprobt und Veränderungen möglich gemacht werden. 

Ziele:

  • Erfahrungen von Resonanz und Empathie in der Gruppe
  • Bewusstwerdung eigener Muster im Umgang mit sich selbst und mit anderen 
  • Fördern von Achtsamkeit, Akzeptanz, Mitgefühl und Selbstmitgefühl
  • Bewusstwerdung von ungünstigen Lernerfahrungen in der Vergangenheit
  • Sammeln von korrigierenden Beziehungserfahrungen
  • Erweitern des eigenen Handlungsspielraums
  • Fördern von Abgrenzungs- und Durchsetzungsfähigkeit
  • Fördern von Spontanität und Kontaktaufnahme zu anderen Menschen
  • Entdecken eigener Ressourcen
  • Veränderung des Selbstbildes
  • Stärken des Selbstwertgefühls und der Selbstwirksamkeit
  • Vermittlung von Wissen über psychische Zusammenhänge

 

Sowohl die aktive Einzel- und Gruppen- als auch die rezeptive Musiktherapie dient der Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit.

Speziell eingesetzt wird sie bei folgenden Störungen und Erkrankungen:

  • psychosomatische Erkrankungen,
  • somatoforme Störungen, wie z.B. nicht erklärbare körperliche Beschwerden oder (chronische) Schmerzen
  • Stress
  • Depressionen, Burnout, innere Unruhe
  • Angsterkrankungen
  • Anpassungsstörungen
  • Lebens- und Sinnkrisen
    Konflikte in der Partnerschaft, Familie, am Arbeitsplatz
  • posttraumatische Belastungsstörung
    u.v.m.

Vereinbaren Sie gerne telefonisch oder per Mail ein kostenloses Vorgespräch. Ggf. treffen wir uns zu zwei bis drei sogenannten probatorischen Sitzungen, in denen es darum geht, sich kennenzulernen und zu klären, ob eine behandlungsbedürftige Erkrankung vorliegt und – wenn ja – welche Form der Therapie geeignet ist. Darüberhinaus geht es auch ums Ausprobieren. Danach können wir eine musik-psychotherapeutische Behandlung vereinbaren, die sich je nach Problematik ggf. über einen längeren Zeitraum erstrecken kann.

Wöchentliche Sprechzeit:

Mittwochs, 11.30 – 12.30 Uhr

Rufen Sie gerne an oder kommen Sie einfach vorbei. Ich bin für Sie da.

 

 

Foto: x

Canto-Insel

gemeinsam mit meiner Lebensgefährtin, der Osteopathin Ulrike Luckert.

In der halboffenen mit maximal sechs Teilnehmenden erfährst Du auf der canto-Insel die Kombination aus Singen und Osteopathie.

Bist Du reif für die Insel?

Wir möchten Dir Raum geben, in einer vertrauten Gruppe, den Themen nachzuspüren, die Dich auf emotionaler und körperlicher Ebene eventuell beeinflussen und Dir dadurch Kraft geben, weiterzugehen.

Emotionen, wie Ängste, Trauer, Wut und Übergangssituationen, können uns manchmal aus dem Takt bringen. Singen kann, so wie die Osteopathie, ein Weg sein, um wieder in Schwingung zu kommen. In der physischen Balance zu sein, ermöglicht es uns oftmals ins emotionale Gleichgewicht zu kommen und andersherum. Unsere Lebenskraft kann besser fließen, wenn alle Anteile unseres Körpers gut schwingen.

Bei Interesse melde Dich gerne! 

 
 
Uli Luckert und Thomas Jüchter (Foto Karin Gerdes)